Das OSI - Referenzmodell

Open System Interconnect



Anwendungsschicht


Darstellungsschicht


Kommunikationsschicht


Transportschicht


Vermittlungsschicht


Sicherungsschicht


Bitübertragungsschicht
 
   

Das OSI-Modell ist ein Denkmodell, das den Ablauf von Netzwerkaktivitäten veranschaulichen soll. Es wurde 1978 von der ISO (International Standards Organisation ) veröffentlicht und enthält die erforderlichen Spezifikationen die notwendig sind, wenn verschiedene Computer miteinander kommunizieren möchten.

Dass man von einem Personal Computer ein SMS an ein GSM-Telefon schicken kann, mit einem Apple-PC eine Datenbankabfrage auf einem  Windows 2000 Server durchführen kann, von einer Linux-Workstation ein E-Mail, an einen anderen IBM-kompatiblen PC schicken kann, mit GSM-Telefon im Internet surfen kann ist dem Umstand zu verdanken, dass alle Hersteller von Datenkommunikationsgeräten sich  am OSI-Modell orientieren.

Das OSI-Referenzmodell definiert Netzwerkaktivitäten in sieben Schichten. Jede Schicht stellt der nächst höheren Schicht Dienste zur Verfügung und übernimmt ihren Teil der anstehenden Aufgaben. In jeder Schicht werden dem Datenpaket Adressierungen oder Formatierungen hinzugefügt. Jede Schicht auf dem sendenden Computer scheint mit der gleichen Schicht auf dem empfangenden Computer direkt zu kommunizieren.

Das bedeutet, dass jedes einzelne Datenpaket bei der Versendung das OSI-Modell von der Anwendungsschicht bis zur Bitübertragungsschicht durchläuft und beim Empfang, in der entgegen gesetzten Richtung, also von der Bitübertragungsschicht bis zur Anwendungsschicht decodiert wird.

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